Summary & Ausblick

5. November 2009

Zusammenfassung (Für die Freunde der Statistik).
Das war die Vorbereitung:
4 Monate bzw. 15 Wochen
Woche / Laufkilometer / Laufzeit in hrs / Bikekilometer / Bikezeit in hrs
1 / 14,5 / 2,0 / 14,5 / 0,75
2 / 18,5 / 2,0 / 33 / 1,75
3 / 24 / 2,5 / 13,5 / 0,75
4 / 22 / 2,5 / 45 / 3
5 / 18 / 2 / 0 / 0
6 / 34 / 4 / 6 / 0,5
7 / 40 / 4,5 / 28 / 1,75
8 / 35 / 3,5 / 0 / 0
9 / 15,5 / 1,75 / 30 / 1,5
10 / 36,5 / 3,75 / 7,5 / 0,5
11 / 36 / 3,75 / 51,5 / 3,5
12 / 38,5 / 5 / 0 / 0
13 / 52 / 5,75 / 0 / 0
14 / 18 / 2,25 / 0 / 0
15 / 20 / 2 / 0 / 0
Gesamt: Laufkilometer / Laufzeit in hrs / Bikekilometer / Bikezeit in hrs
422,5 (10 Marathons) / 47,25 / 229 / 14

Ausblick.
Nächste Ziele:
- GA Level über den Winter intensiv ausbauen.
- Kraulen lernen. Für was ist wohl offensichtlich :)
- Bikekilometer schrubben (Winter draussen auf MTB, drinnen im Studio bzw Frühjahr draussen auf Strassenmaschine – noch zu kaufen)
- Mainz Marathon 2er Staffel mit Steffen am 09.05.2010 (schon gemeldet), Zeit mein Sektor unter 01:45, Teamzeit unter 03:55.
- erster TRI Versuch OLYMP DIST (ca July/Aug 2010 ?)
- Marathon im Herbst 2010 (Frankfurt oder Berlin ?) deutlich unter 4 Stunden (deutlich meint, nicht 3:59 sondern eher 3:50 oder besser)
- Marathon im Frühwinter mit Steffen als Spassaktion (Las Vegas, Venedig, Lanzarote oder NYC) –> update: Honolulu neu im engen Kandidatenkreis

Racetime.

5. November 2009

Das Rennen.
Morgens gleich bisschen Stress, weil die S-Bahn überpünktlich und damit weg. Die Nächste erst ne Stunde später, zu knapp für mich. Also ins Auto und ins Messeparkhaus. Dort in die Pendelbusse gequetscht, voll aber gut organisiert. Vor Ort angekommen, ruhige Plätzchen gesucht und umgezogen, gelben Sack drüber und die Tasche eingecheckt. Dauert alles a bisserl. Dann raus und das Supportteam suchen müssen, ist ja nicht grad wenig los rund um die Festhalle.

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Das absolut grossartige Supportteam (Olav, Steffen und Jeannette. Fehlen tun auf dem Bild: Ralf, Oliver und Andreas)

Relativ ruhig gewesen, noch einen ersten Gel Chip gemampft und dann in den Rookie Startblock (Letzter) begeben, 2 Minuten vor 1o Uhr.

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Der letzte Gel-Chip vor dem Start – Yammi

Im Block haben wir dann 10 Minuten auf unseren Staats-Roland gewartet, der dann mit Hubi doch noch kam und den Startschuss geben konnte. Nach weiteren 15 Min setzte sich auch mein Block in Bewegung. Der gelbe Sack hatte bis dahin seinen Zweck getan. war es doch noch recht frisch, unter 10 Grad. Rund um den Start ist schon die Hölle los, auch auf den ersten Schleifen Downtown stehen die Leute noch dicht an dicht und machen gut Stimmung.

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Bei KM 5 ist noch Zeit für Spässchen

So langsam entzerrt sich die Masse, anfangs ist es ähnlich dem JPMCC Lauf mit 70000 Startern, da muss man sich schon teilweise ein wenig Platz sichern aktiv – zwischen KM 5 und 10 wird aber deutlich mehr Platz und die Ersten werden an der Seite langsamer. Ich dagegen gehe streng nach Fahrplan und versuche grad am Anfang mich nicht zum Tempo verführen zu lassen, bleibe konstant bei knapp unter 6 Minuten Schnitt. Was die Fans beeindruckt, die sich strategisch verteilen und (grossartig!) öfters am Rand erscheinen – das hilft enorm und sollte nicht unterschätzt werden.

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Die anfängliche Feld-Dichte sollte sich ab KM 10 deutlich verdünnen

Rüber gehts über den Main und die Sonne kommt raus und ruck zuck schnellen die Temperaturen in der Sonne auf über 15 Grad und gefühlte 20 Grad hoch. Problem: im Schatten ist es nach wie vor sakrisch kalt und so bleibt die dünne Weste erstmal an, nur der Zip geht halb auf. Ich gehe weiter im Fahrplan, gase ein wenig Richtung 5:30 an und fühle mich gut dabei. Kontrolliert alle 5 KM nen Becher ziehen und bisschen was trinken, alle 10 ein wenig Banane und nen Gel. Passt soweit, keine Problem. Niederrad raus ist langweilig, erst im Ort ist bei enger Strasse Stimmung – an den Buden stehen die Trinkfreunde und wundern sich über die Idioten die da sich einen abquälen :-) Anstieg Schwanheimer Brücke zurück über den Main ist anstrengend aber Nied und Höchst sind nah und mehr als die Hälfte sind bereits geschafft. Vor mir fängt eine LäuferIn zu torkeln an, kippt auf den Seitenstreifen und bleibt liegen. Versuche stabile Seitenlage einzurichten und Zuschauer unterstützen so dass ich weiterrennen kann. Totes Kreuz kommt auch schon an mir vorbei geflitzt, also bin ich beruhigt. In Höchst geht die Strecke parallel kurz vor der Wende und dort stehen wieder die Fans. Ich bin jetzt schon nicht mehr so locker und der Oberschenkel rechts zwickt etwas, versuche etwas den Stil umzustellen um die Belastung zu variieren, was auch klappt. An der Wende gehts leicht bergan, scheisse ;-) Aber die Kappelle spielt ” Heut ist so ein schöner Tag ” und ich muss herzhaft lachen. Der Song vom Tegernseelauf …. jetzt will ich es schaffen. Die Bahnunterführung Nied bei KM 28 geht erst runter und dann lange bergauf, sehr fies und demoralisierend, aber aufgeben iss nicht. Quäl Dich Du Sau ist angesagt und klappt auch. Dann gehts fast 6 KM nur geradeaus die Mainzer lang mit wenig Zuschauern – wenn welche sind stehen Sie am Mäckes kauend mit nem Burger in der Hand – sehr hilfreich Leute !Immer mehr Teilnehmer steigen jetzt aus oder gehen nur noch an der Seite, ich kämpfe um den Schnitt unter 6 Min zu halten mit dem Fokus die 4:15 im Ziel zu knacken. Bei KM 35 ist die Messe so nah in Sicht, muss aber rechts passiert werden und es warten noch 2 Schleifen in der Innenstadt, echt fies. Hier werde ich langsamer und muss an den Trinkständen jetzt schon etwas länger langsam gehen beim trinken, nehme jetzt auch die Zwischenstände mit Trinken gerne an.

Trinken !!!

Trinken !!!

Der Indianer erwacht aber und gast jetzt noch mal ordentlich an um – nachdem 4:15 ausser Reichweite ist inzwischen – wenigsten das Minimalziel 4:30 zu packen. Tempo von 5:30 geht sogar wieder, bin selbst überascht. Da de Zuschauer jetzt wieder dicht stehen und schreien, sind es wohl sogar die letzten 2 KM deutlich unter 5:00, leider sehe ich keine Fans mehr an der Strecke. Jetzt schauen dass ein Lücke gefunden wird für die letzten 200 Meter und das ist er auch schon der rote Teppich – wie geil das ist !

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Die monatelange Qual für 60 Meter feinsten roten Teppich in der Festhalle – irre :)

Dieser Einlauf, die geile Mucke, die Deko, alles hat sich gelohnt. 15 Wochen Schinderei waren es wert. Ziel sprung gemacht und durch bin ich. 4:24, ja wie geil ist das denn bitteschön ? Rookieziel klar erreicht (sub 4:30) und das mit der Minivorbereitung.

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Danach hinten raus und ne Thermofolie geschnappt und – wohlverdient – von einer megahübschen Hostess die Medaille um den Hals bekommen. Geil, geil, geil. Und die Fans auch wieder gefunden, Jutta hat es sogar in den Inneraum geschafft. Boah watt bin ich glücklich – die Stimmung hält noch Stunden an. Ich könnte die Welt umarmen. Danke an alle Unterstützer und Fans, ohne Euch hätte ich das nicht gepackt. (Besonderer Dank an Silke für die aufmunternden Worte den Abend vorher, da war echt Panik pur angesagt ;-) ) Nachtrag: Die ersten STunden gings mir noch super, keine Probleme zu laufen, da sahen einige Andere im Ziel richtig alt aus. jemand von den Fans meinte spontan, ich hätte mich nicht genug gequält, wenns noch ginge ;-) Die Schmerzen kamen erst spätabends, konnte 2 Tage die Treppen nicht vorwärts runter, rückwarts gehts aber ja auch. Fazit: so schnell nicht wieder, aber irgendwann doch !

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Oha, jetzt wirds aber echt ernst.

19. Oktober 2009

Noch 6 Tage.
So langsam setzt die Nervosität ein, auch weil die Kollegas sich tatsächlich zu einem kleinen Supportteam zusammenfinden. Zum Glück bin ich nicht der einzige aus der Firma, also teilt sich das Interesse. Aber die Spannung steigt auf jeden Fall, es kribbelt. Ich bete für trockenes Wetter und plane dank Kurzurlaub ab Donnerstag auch viel zu Schlafen.
Dienstag 25 Min langsamer DL mit einem schnellen Mittelsektor. Mittwoch brav pausiert und Donnerstag 54 Min Wechseltempi um den Flugplatz (9 KM). Das wars dann mehr oder minder in Sachen Vorbereitung, folgen noch 2 sehr kurze Einheiten dann gilts. Hoffentlich wars genug, so bisschen nervös ist man ja schon deswegen.
Noch 3 Tage.
Freitag 20 Min locker spazieren gewesen, nur bisschen Beine bewegen. Die Wetterprognose bessert sich erheblich, es wird wärmer (13-15 Grad) und auch trockener – perfekt.
Noch 2 Tage.
Samstag 10 Min locker einlaufen und dann 4x Steigerungen, gesamt 20 Min und 4 KM. Passt soweit. Gute Gelegenheit nochmal den Temp Check zu machen und die Klamotten für morgen festzulegen. Tendiere ja grundsätzlich zum leichten Frieren, also muss ich immer schaun, nicht zu viel anzuziehen. Werde wohl auch den Tip von Ralf mit dem gelben Sack als Startwärme&Nässeschutz ausprobieren. So jetzt was beissen (Pasta&Lachs) und dann ab nach FFM zum Check Inn und Marathon Messe und Pasta Party.
Morgen gehets lohoooosss !

Schwups, da waren es nur noch 2 Wochen

11. Oktober 2009

Die vorletzte Woche startet netterweise aber auch zwingenderweise erstmal mit Regeneration.
Nach 2 Tagen Reg (die brauche ich echt) am Mittwoch wieder ans Laufen rangetastet. Wieder Probleme gehabt, in den Rhytmus zu kommen, das scheint ein Problem zu sein. Zum Glück waren nur 30 Min ruhig DL angesagt, da ist das nicht so schlimm, nervt mich aber selber ungemein. Ich bin danach mit mir selbst unzufrieden, wohl zu selbstkritisch. Donnerstag wieder bei Saukälte für Oktober (3 Grad) in den Sonnenuntergang gelaufen. Diesmal gings schnell, das Laufgefühl war da und ich konnte 30 Min Automatikmodus nehmen, gefühlt (weil ohne Uhr) aber etwas zu schnell. Musste aber eh warm werden. Danach noch 10 Min Wechseltempi gefahren, bei Kälte macht das sogar Spass *wunder*. Danach zufrieden in die heisse Dusche.
Freitag der letzte Hardware Upgrade vor dem grossen Finale. Mit der Suunto t3c black arrow special ITU edition und Fusspod endlich Kontrolle über Geschwindigkeit, Strecke und Duchschnittszeit pro Kilometer. Ein wahrlich geiles Teil.
Samstag ein ungewöhnlich kurzer Einsatz laut Plan. 10 Min warmlaufen, dann 10 Min schnelle Intervalle und 5 Min auslaufen. Bei 9 Grad und Dauerregen mit Wind trotzdem Spass gehabt. Bin ich verrückt ?
Sonntag die Suunto mit dem ultrabequemen HF Gurt verbunden und dann ab ins Stadion auf die schnelle Bahn zum Fusspod kalibrieren. Das ging erstaunlich einfach und das Ergebnis nach einigen schnellen Runden war Metergenau, ich bin schwer beeindruckt. Mit `ner grösseren Auslaufrunde waren es am Ende locker die geforderten 45 Min im Renntempo.

Woche 3

5. Oktober 2009

Trainingspause, bis Muskeln im Laufapparat wieder einsetzbar, also ca. Mittwoch.
Mittwoch morgen bei ungewohnter Wärme (22 Grad) 30 Min ruhig wieder ans Laufen gewöhnt. Nach den 2 Tage Pausen nach den langen Läufen bin ich irgendwie voll raus und brauche erstmal ewig, wieder einzutakten und das Gefühl wieder zu kriegen. Geht das nur mir so ?
Donnerstag morgen die inzwischen regelmässige 45 Min Runde mit Silvia, nach wie vor eine win-win Situation auch wenn Silvia das nicht glauben möchte. Hab Sie heute mal fies aus der Routine gebracht indem ich von Ihrer gewohnten Strecke einfach abgewichen bin, wir waren am Ende genauso lang wie sonst unterwegs aber die Nervosität unterwegs war schon lustig (isses noch weit, das ist aber länger als sonst … :) ). Naja, mir gings jedenfalls erschreckend gut und irgendwie freue ich mich auch auf das Wochenende mit long runs. Wetterbericht kann mich mal :)
PS: Sind es wirklich nur noch 2 Wochen bis zum Race ? OGottoGott…
Samstag fett Bock gehabt, mich zu bewegen. Den Plan zu 100% übererfüllt und 10 KM Wechselspiel in 58 Min absolviert. Schön, dass mittags mal die Sonne rauskam. Danach glücklich Pasta in mich reingebunkert.
Sonntag der letzte Longrun. Irgendwie kommen da doch immer noch Zweifel – reicht das, hab ich wirklich genug gemacht ? Naja, späten Vormittag aufgebrochen und sogar wieder bisschen Sonne gehabt. Auf der Rückrunde den Orga Scheff von den Egelsbacher Läufern getroffen – äh naja, sagen wir er wollte in der Koberstadt auflaufen aber das wollte ich nicht. Könnte ja Jeder kommen :) Nachdem ich 3 KM den Abstand konstant gehalten hatte wollte ich aber doch mal wissen, ob er auch Frankfurt macht – yep, zum 20zigsten Mal oder so. War noch ein netter Talk die nächsten 5 KM bis sich unsere Wege am Ortseingang trennten. Zwischenstand: 1:45 Std. Kurz nen bäh Gel rein und ne halbe Banane sowie Trinkflasche wieder voll und weiter gehts. Lohrunde gross, rund um den Flugplatz und nochmal Schleife und Lohrunde gross. Mentalen Kampf gegen das Schwein in mir gewonnen und zufrieden mit 3:23 Std. eingelaufen (ca. 33 KM). Plan erneut 14% übererfüllt. Netterweise werden die Schmerzen danach (nicht die Pille) auch weniger, aber Treppe ist immer noch fies. Hab ich jetzt wirklich genug getan in Sachen lange Vorbereitung ? Werden die paar kurzen Einheiten in den nächsten 2 Wochen genug sein ? Fragen über Fragen …

Woche 4

27. September 2009

Uiih, nur noch 4 Wochen bis FFM. So langsam werd ich schon a bisserl nervös. Eigentlich gäbe es kein Grund, aber wie sag ichs dem Kleinhirn ? Montag + Dienstag pausiert zur Regeneration. Mittwoch Wiedereinstieg ins Programm mit 35 Min normalen Dauerlauf. Donnerstag mit Silvia die übliche 40 Min Runde um Schloss Wolfsgarten. Fühle mich fit.
Samstag mit Jutta und paar von Ihren Kollegen beim Benefizlauf in Frankfurt gestartet. Die Kollegen haben sich davongemacht (im Ziel aber nur kleinen Vorsprung gehabt :) ) und ich habe das Ziel erfolgreich erreicht, auch mal Hase zu spielen und Jutta zu einer Zeit unter 60 Min zu bringen. Nachdem wir mit 5:45 noch Massebedingt im Plan lagen wurden wir auf Km 2 zu schnell (unter 5:25) so dass ich mal besser bisschen Fahrt rausgenommen habe. Das hat sich gelohnt, wir sind dann schön gleichmässig ohne nennenswerten Einbruch durchgekommen und haben auf den letzten KM noch einige der doofen Anfangssprinter aufgeschnupft. Ab KM 7 war die Kommunikation aber leider etwas einseitig :) , aber für einen ersten Wettbewerb sind netto 55:53 auf 10 KM doch mehr als anständig. Respekt ! Der Fuchs hatte sich übrigends zuvor selbst sehr vorsichtig mit um die 80 Min ein- und damit klar untergeschätzt :) Schöner kleiner familiärer Lauf mit geschätzt 200 Teilnehmern im Ginnheimer Park beim PSV Blau-Gelb. Nett, vielleicht nächstes Jahr wieder ?
Sonntag: laut Plan 2,5 Std langsamer DL. Leider diesmal keine Begleitung, wenigstens scheint das Wetter gut zu werden.
Hinweis: Dachau bitte folgende Zeilen überspringen und gleich im nächsten Artikel weiterlesen :)
Wetter war dann doch nicht so gut, leichter Nieselregen, aber das ist ja mein Wetter. Selbe Runde wie letzten Sonntag plus die grosse Lohrunde macht ca. 28,5 KM in 2:58 Std. – also erneut eine leichte Planübererfüllung. Ging erstaunlich gut, viel mehr hätte es aber auch nicht sein müssen heute. Hoffen wir mal, dass die Kompensation jetzt das Ihrige tut und nächsten Sonntag beim letzten langen Lauf sogar 32 bis 35 KM machbar sind. Bei exakt 2:21 wie letzte Woche zu Hause gestoppt und ein Gel und ne halbe Banane gezogen und Trinkflaschen getauscht. Der 30 Min Trinkrhytmus scheint prima zu sein. Muskulär ging in Waden und Oberschenkel jedenfalls danach wenig, ein gutes Zeichen und ich freue mich auf die Stunden nach der Volldistanz :) Ansonsten keine Problem, Sehnen etc ok. Noch bisschen an der Technik gefeilt mit Silkes Buch, funktioniert prima. Wenn doch nur mehr GA da wäre :)

Woche 5

24. September 2009

Montag Silke zum Flieger gebracht und über Stuttgart heim (Vadder kurz besucht). Ergo nix gemacht und Dienstag ebenso. Lessons learned von Darmstadt, nach einem HM brauche ich scheinbar 3 Tage Trainingsfrei und die gönne ich mir jetzt im Sinne einer guten Erholung. Immer das grosse Ziel M in FFM im Auge behalten, gell :)
Mittwoch 25 Min DL ruhig GA1a HF 130, 3,5 KM.
Donnerstag 35 Min DL Intervall Rekom/GA1a/b, 5 KM.
Freitag früh mit Silvia die übliche langsame 40 Min 5 KM GA1a Runde rund um Schloss Wolfsgarten. Tut Silvia gut und hilft mir ausdauertechnisch – eine echte win-win Situation :)
Samstag morgen Brötchenholen und Paddy Gosch beim Kicken besucht – kleine 8 Km Runde Bike. Nachmittags mit weiteren knapp 30 KM ergänzt und die Firmengrillfeier in Sindlingen (Waldsee Langen, Walldorf, Flughafen linksrum umfahren, Kelsterbach, Höchst, Mainbrücke, Industriepark Höchst links rum umfahren, Bahnhof Sindlingen) bei Traumwetter ohne Auto angesteuert. Biken ist geil. Blöd nur, dass die A3 Brücke Flughafen-Kelsterbach letzte Woche abgerissen wurden war :( Insofern habe ich für Duathlon wenig Bedenken, Sorgen macht mir das Schwimmen ….
Sonntag mit Annette als nette Begleitung auf dem MTB meine 135 Trainingsmin übererfüllt (141 Min, 22,3 KM bei HF 140). Mir gings erstaunlich gut dabei. Da geht noch mehr und so muss dass ja auch sein, oder ? Danach kurz was beissen, Duschen und mit dem Radl noch die Andern im Biergarten besucht. Nochmal insgesamt 13,3 KM als Ausbiken zum Tagesausklang :)

Das Bayern-Süd Wochenende

24. September 2009

Freitag in time trotz ärgerlich vieler Baustellen – auch auf der A3/A9 neuerdings – zum Termin Leistungsdiagnostik/Laktat geschafft. Musste ne 3/4 Stunde Laufband rennen in 5 Stufen (8,9,10,12 und 14 Km/h). Davor und danach immer nen Blutropfen gespendet für das Ermitteln des Laktatwertes. Spannend. Dann den üblichen Spruch gehört (Hmm, Grundlagen Ausdauer fehlt aber …). Jaja, ich weiss, nach 3 Monaten kann da ja nicht der Wert von Haile erscheinen :) Ansonsten habe ich aber von Gerhard neben den Testergebnissen und Trainingsfrequenzbereichen sogar noch Trainingspläne bekommen zur GA Optimierung. Und das alles zum Freundschaftspreis, ein super Deal. Werde im Winter erneut machen um etwaige Fortschritte zu sehen und ggfs die Werte fürs Training anzupassen.
Samstag ein Tag der Entspannung. Silke musste eh erst mal runterkommen vom Arbeitsstress der letzten Woche und so sind wir zu dritt Bikes gucken gegangen – das ist für Freaks scheinbar das Grösste :) Okay, so weit bin ich noch lange nicht, aber war auch für mich ganz interessant so zu sehen, was es so technisch an Neuerungen gibt. Gut auch zu sehen, dass es im 1Tsd Bereich gut ausgestattete Strassenmaschinen gibt – sowas brauche ich ja im Frühjahr, im Winter jetzt tuts das MTB allemal besser. Abends nett mit den Karlsfelder Trias getroffen und dann gemütlich Pastaabend (Kohlenhydrate bunkern für Sonntag).
Sonntag – Racetime.
Ziemlich spät losgekommen in Dachau, sind ja schon unter normalen Umständen 45 Min bis Gmund. Selber schuld. Silke hat sich bemüht, aber der Stau über die Bundesstrasse nach Gmund rein war fies lang so dass Chris schon mal 2 KM warmlaufen musste um die Unterlagen noch rechtzeitig abzuholen (Dickes Danke). Dann noch kleines Chaos im Startbereich und zu Recht geärgert über die arg wenigen Dixies. Das waren vielleicht in Summe 10 für 3000 Teilnehmer, bisschen wenige, gell ? Grad noch rechtzeitig in die Aufstellung im mittleren Block geschafft und los gings. Chris war bei seinem ersten HM auf 1:40 Kurs, Silke blieb bei mir mit Ziel weniger als 2:00. Anfangs leichter Niesel war angenehm. Erste kleine Steigung in Tegernsee war ok, abwärts zu viel gebremst um die HF wieder unter 170 zu drücken, unnötig habe ich später erfahren. Dann vor spärlicher Publikum aber grandioser Kulisse Rottach und Egern passiert dicht am Wasser, teilweise enge Kurwege. Bei KM 13 kleiner Einbruch, Durst bekommen und gemerkt, den Trinkslot verpasst. Aber als Selbstversorger die Lücke schliessen können. Richtung Wiessee gings dann wieder gut, die Kapelle am Ende war lustig, sollte aber wohl den Anstieg nach der Kurve auf der Bundestrasse hoch nach Holz einleuten. Fiese lange Steigung, hatte ich so nicht mehr im Gedächtnis. Bergab gefrustet ordentlich Gas gegeben und die lange Kurve innengelaufen, wie auch schon den ganzen Kurs aufmerksam bemüht die Ideallinie zu erwischen. Dann der zweite Anstieg bei Kaltenbrunn, auch lang & fies. Jetzt supersauer die letzten 1,2 KM nach Gmund rein fast schon gesprintet, aber trotzdem eine Minute und 8 Sekunden über Plan geblieben. Trost – bei einem Flachkurs wäre der Plan leicht aufgegangen. Kurz geärgert, dass das bleifreie Hefe schon von den Zuschauern ausgesoffen worden war, schicke Medaillen abgeholt und ab nach Hause. Superdanke an die beiden Hasen für den Support.

Woche 6

16. September 2009

Mit 2 Ruhetagen in die neue Woche gestartet, ab Mittwoch frei und somit erstmal relaxen. Viel Schlaf und bisschen locker einlaufen, es gilt ja Sonntag frisch zu sein. Mal sehen ob sich die ASICS Gel DS Racer bewähren, dann wären die was für die HM Strecke. Sicher nicht für den ganzen M, dafür haben sie zu wenig Dämpfung. Okay, jetzt tu ich aber mal was fürs Karma :)
Mittwoch mittag 2 KM quick&dirty die neuen Racer angelaufen, fühlen sich gut an, sind aber speziell im Mittel/Vorderfussbereich recht hart. Ausserdem schon recht komisches Gefühl, so fast Nix am Fuss zu haben (unter 190g). Angenehm aber, dass sie hinten nicht so hoch gezogen sind und somit die Sehne weniger berühren. Abends noch 8 KM sehr locker die Flugplatzrunde mit den Trainer Schuhen (245g) zum Vergleich. HF 140, sehr entspannte 56 Min. Heute morgen Bike&Run, mit Silvia die 40 Min Runde auch locker durch den Wald getrabt. Angenehmes Gefühl – Tegernsee ich komme :) Freitag früh gehts runter nach Munich zur Leistungsdiagnostik inkl Laktattest. Samstag wird dann nochmal relaxed und Sonntag gehts zum Tegernsee HM mit Chris & Silke, ich freu mich schon :)
PS: Wer es eilig hat kann ja Sonntag mikatiming.de tracken, wir haben die Startnummern 459, 461 und 462.

Kaltduscher Tag

13. September 2009

Nach einem auch für meine Verhältnisse sehr leichten Infekt (nicht Infarkt) die letzten 3 Tage heute endlich fit. Aber nicht soo fit, dass ich den langen Lauf heute machen würde. Spontan für den kurzen Nachbarschaftslauf auf meiner Heimtrainingsstrecke nachgemeldet und dort mal bisschen was für den Sprint getan. Ziel war 5:00 Schnitt zu laufen und laut offizieller Zeitnahme das auch exactement geschafft – 31:55 auf 6,4 KM ergibt genau 4:59,2 Schnitt. Muss aber zugeben, nach sehr schnellem KM 1 (vermutlich hier deutlich (!) unter 4:00) musste ich arg Federn lassen und signifikant reduzieren. War leider (auch mental) schon fies Quälerei zu finishen und arge Mühe unter HF 175 zu bleiben. Umso überraschender, das target noch getroffen zu haben. War aber auch vorerst mal der letzte Exkurs in die Sprintwelt, es kristallisiert sich heraus, dass mir die langen Läufe mehr liegen. Wenn Silke das liest gibts sicher Mecker aber ich gelobe Besserung.
Positiv nehme ich mit, der Lauf war klein und mit vielen Freiwilligen super familiär organisiert und mehr Stimmung an der Strecke als beim DA HM neulich. Und ich habe das Ziel getroffen und dabei mehrere interne Schweine ermorden müssen – mentale Stärke wird noch wichtig, wenn nicht gar entscheident werden diesen Herbst. Und last but not least – die Sehne ist nur minimal zu spüren, hier scheint also kein akutes Problem zu entstehen.